Dollart

Der Dollart ist im 13/14. Jahrhundert durch mehrere Sturmfluten entstanden. Zahlreiche Dörfer sind im Dollart versunken.
Seine größte Ausdehnung hatte der Dollart 1509: er reichte bis Bunde heran. Bunde war lange Zeit Hafenort. Heute ist der Dollart etwa 100 qkm groß.
Eine ausführliche Darstellung kann im Natur- und Kulturpark Dollart besichtigt werden.

Zum Natur- und Kulturpark Dollart

Kiekkaste - Ein Blick ins Watt

Am Rande des Dollartwatt liegt der Beobachtungsturm Kiekkaste. Auf hohen Stelzen steht er sicher vor den Sturmfluten. Von hier aus kann man das Leben im Watt hautnah beobachten. Im Watt vor dem Turm suchen bei Niedrigwasser Wattvögel und Enten nach Nahrung im Schlick. Bei Hochwasser jagt die Rohrweihe über dem Schilf und manchmal kann man einen Seehund vor dem Turm sehen. Der Turm ist jederzeit zugänglich. Informieren Sie sich jedoch vor Ihrem Besuch über die Hochwasserzeiten. Besonders bei Springtiden kann das Wasser den befestigten Fußweg überfluten! Nehmen Sie auf jeden Fall Gummistiefel und ein Fernglas mit an den Dollart.